Maschinenschutztor schützt Personal und Produktionsprozesse in hoch automatisierten Industriebereichen - Sicherheit geht vor
![]()
Die Ansprüche an moderne Fertigungsprozesse sind vielfältig: Hohe
Zuverlässigkeit und kurze Stillstandzeiten, simple Zugänglichkeit bei
Bedienung und Wartung der Maschinen und deren Anpassungsfähigkeit an
geänderte Produktionsabläufe, etwa durch geringen Raumbedarf. Auf der
anderen Seite stehen dem hohe Anforderung an die Sicherheit und Standards
zum Schutz des Bedienpersonals gegenüber. Das heisst: Die vollständige
Abschottung eines Produktionsschrittes wechselt mit dem ungehinderten Zugang
zu Werkstück und Maschine – wenn möglich im Minutentakt. Hier kommt das
Maschinenschutz-Tor wie das Rapid Protect 300 MP von Albany Door Systems zum
Einsatz. Da jede dieser Applikationen spezielle Tor-Features nötig macht,
ist es wichtig, das Maschinenschutztor dem Bedarf anzupassen. Bei Albany
werden in Lippstadt etwa 85 Prozent der Tore als Sonderanfertigungen
produziert. Berücksichtigt werden neben den geltenden EN Normen 294, 954-1
und 1088 auch die Werksnormen der Anwender sowie Mechanik und Elektrik der
entsprechenden Maschine. Eine TÜV-Baumusterprüfung garantiert Personen-
sowie Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit vom Albany-Maschinenschutztor.
Das Standard-Konzept von dem Maschinenschutztor Rapid Protect 300 hat
bereits eine Mikroprozessorsteuerung, die individuelle Programmierungen
ermöglicht. Das bis zu 3500 x 3500 mm große Maschinenschutztor erreicht
Geschwindigkeiten von bis zu 2,2 Meter/Sekunde und drei Öffnungszyklen pro
Minute; größere Formate können als Maschinenschutztor Sonderanfertigung
gefertigt werden.
Der Torbehang vom Maschinenschutztor verfügt beidseitig über
Kunststoff-Gleitelemente. Sie sorgen dafür, dass er auch dann in den
Führungsprofilen gehalten wird, wenn beispielsweise ein Werkstück oder eine
Person unbeabsichtigt Druck auf den Maschinenschutztor-Behang ausübt. So
kann das Maschinenschutztor sogar mit geringem Abstand zur Maschine montiert
werden. Eine elektrische Kontaktleiste sowie eine stationäre Lichtschranke
am Maschinenschutztor dient darüber hinaus standardmäßig als Personenschutz.
Die Verknüpfung vom Maschinenschutztor mit der Maschine erfolgt über
potentialfreie Kontakte. Diese melden "Tor offen", "Tor geschlossen" oder
"Störung". Ebenso sind in den Seitenstützen platzsparende
Sicherheitsendschalter integriert, die bei geschlossenem Maschinenschutztor
das Signal "Arbeitsgang möglich" und bei geöffnetem Tor "Arbeitsgang
unterbrechen" geben. Die Schalter der Kategorie 3 oder 4 entsprechen EN
954-1 und können wahlweise mit einem Auswertgerät oder einer
Anlagensteuerung kombiniert werden. Die Ansteuerung vom Maschinenschutztor
wird ebenfalls über potentialfreie Kontakte realisiert.
Auch die durchgängig silikonfreien Behänge werden der Nutzung entsprechend
gewählt. Dort, wo dauerhaft extreme Robustheit gefragt ist, kommen Roll Tex-
oder Norma Tex-Materialien zum Einsatz, optional mit Fenster oder
Sichtstreifen versehen beziehungsweise flammhemmend ausgerüstet. PVC-Behänge
mit optionalen farbigen Gewebestreifen sind ebenfalls erhältlich.
Für Anwendungen, bei denen Laserstrahlen zum Einsatz kommen, beispielsweise
beim Laserschweißen, eignet sich das Hochleistungs Maschinenschutztor Rapid
Roll 3000 in Aluminium. Es verhindert die Reflexion der Strahlung ebenso wie
ein Durchbrennen oder Schmelzen der Schutzwand beim Auftreffen des Lasers.
Seine Disc-Drive-Wickelmodule sorgen für sehr sichere und leise
Arbeitsweise, denn sie wickeln die doppelwandigen Aluminium-Lamellen
berührungslos auf. So öffnet und schließt das Maschinenschutztor in
vertikaler Laufrichtung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2,5
Meter/Sekunde leise und ohne Schwingungen, benötigt dadurch kaum Wartung und
ist sehr langlebig.
Weitere Informationen über das Maschinenschutztor von Albany Doors Systems finden Sie für:
|
|
Deutschland | |
|
|
Österreich | |
|
|
Schweiz |

